Gutes Tagesgefühl

Gutes Tagesgefühl
In den frühen Tagesstunden im Wald. Die ersten Sonnenstrahlen, frische Luft, Atmen. Der Tag liegt vor mir und ich breite meine Arme aus. Begeb mich hinein.

Gutes Tagesgefühl
In den frühen Tagesstunden im Wald. Die ersten Sonnenstrahlen, frische Luft, Atmen. Der Tag liegt vor mir und ich breite meine Arme aus. Begeb mich hinein.
Urlaubsgefühle. Wie angenehm es sich anfühlt. Die Tage zerfließen, die Zeit ist nicht wichtig. Keine Termine.
Mit einem wunderbaren Gedicht beschrieben von Felix Schumann:
In der Bergpredigt heißt es: „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“
Manchmal treffen wir uns mit seltsamen Tagen. Strange days. Es ist, als hätten sie uns aufgespürt, den passenden Moment abgepasst, um unseren Weg zu kreuzen. Sie bringen Leere in unsere Tage, in die Stunden, in unsere Kopf, in unsere Welt. Kein Lied klingt für uns.
Morgenstiller Moment Sonnenstrahlen wärmen sanft meine Stirn Nächtliche Kühle kriecht noch unter den Pullover Eine Elster schnattert aufgeregt Die Sonne zeigt sich davon unbewegt Still ist es noch überall nur der Vögel Urgezwitscher ich atme tief ein in meiner morgendlichen Oase Kühle Luft zieht in die Nase Was kann näher sein An uns, an mir…
Verunsicherung und Belastung sind spürbar. Die Welt als ein unsicherer Ort? So viele Monate Corona mit langsamem Aufatmen und nun – Krieg in Europa. Wie lässt sich das verkraften, damit umgehen? Für die meisten sicher schwer. Alles hat seine Zeit, so sagt man.